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  Partner  /  Projektantrag 255 Mio. Euro Forschungsmittel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle Partner des Netzwerkes aufzuzählen, die nach mehr als 26 Jahren Selbständigkeit im Schnittstellenbereich zwischen Ökologie und Ökonomie entstanden sind, würde die platzmäßigen Möglichkeiten dieser Seite völlig sprengen.

Insofern wollen wir uns darauf beschränken, den Partner zu benennen, mit dem wir aktuell das vielleicht ambitionierteste Projekt der letzten 10 Jahre betreiben. Ein Vorhaben jenseits des Mainstream.

Dafür jemanden - in einer von Profitdenken geprägten eindimensionalen (Geschäfts-)Welt - zu finden, ist wahrlich schon etwas besonders.

Insofern ist es eine große Freude, mit dem Beratungsbüro Perraudin-Konzept in Hannover, gemeinsam das Projekt “world-ethics-award” zu entwickeln. Näheres zu PK unter: http://www.perraudin-konzept.de

Ausführliche Informationen zum Kapital-trifft-Ethik-Projekt "world-ethics-award” finden Sie unter: http://www.world-ethics-award.com

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weiteres, gemeinsames Engagement:

Antrag auf Forschungsmittel im Bereich Klimaschutz / Energieeffizienztechnologie i.H.v. 255 Mio. Euro

Klima- und Energiepolitik sind die Topthemen dieser Zeit. Und dies gleich in mehrfacher Hinsicht. Die fortschreitende Zerstörung unseres Planeten steht nicht erst nach dem jüngsten UN-Klimabericht außer Frage. Die Bürger bekommen zunehmend - über steigende Energiepreise und unsichere Versorgungslagen - zu spüren, dass eigentlich eine grundlegende Veränderung von Nöten wäre.

Immer lauter wird der Ruf nach der korrigierenden und nach Möglichkeit rettenden Hand der Politik. Einmal ist es der forsche EU-Umweltkommissar Stavros Dimas, der Energie- und Automobilwirtschaft zur Vernunft bringen soll, ein anderes Mal werden leichthändig 250 Mio. Fördergelder für Klima schonende Technologien von Frau Schavan versprochen.

Dass nicht mehr das Gesundheitsministerium sondern die Pharmaindustrie und andere Interessenverbände "Gesundheitspolitik“ machen, weiß jedes Schulkind.

Dass die energiepolitischen Leitsätze Deutschland von den 4 marktbeherrschenden Energieversorgern bestimmt werden, spüren die Verbraucher jeden Tag. Und diese Liste ließe sich beliebig fortführen.

Der einzig gangbare Weg wirkliche Veränderungen in Deutschland zu ermöglichen, ist die Macht der Wirtschafts-Lobbyisten gegen Null zu fahren, damit endlich wieder Politik zum Wohle der Bürger möglich wird.

In Zusammenarbeit mit dem Projektentwicklungsbüro Perraudin-Konzept in Hannover haben wir deshalb einen offiziellen Antrag auf Erhalt der von Frau Schawan versprochenen Forschungsmittel i.H.v. 255 Mio. Euro (siehe oben) beim Forschungsministerium in Berlin gestellt.

Ein zugegebenermaßen unorthodoxer, aber - wie uns von vielen Seiten bestätigt wurde - betreffs der Umsetzungsgarantien wirklich außergewöhnlicher Forschungsmittelantrag.

Nachfolgend der Antragstext im Original:


Sehr geehrte Forschungsministerin Frau Schavan,

Sie haben ein 255 Mio. € umfassendes Forschungsprogramm für Klima schonende Technologien angekündigt.

Hiermit wollen wir, ein Energieexperten-Team, den offiziellen Antrag auf die Gesamtmittelverwendung stellen.                                                                                    Zugleich gibt hiermit erstmals in der Forschungs- und Fördermittelgeschichte der Bundesrepublik ein Antragsteller eine Erfolgsgarantie für die selbst- und fremdgestellten Zielvorgaben ab.

Die beiden kooperierenden Projektentwicklungsbüros WPC (Bremerhaven) und PK (Hannover) garantieren: innerhalb der nächsten 10 Jahre - bei durchschnittlicher Mitwirkung der Politik - einen um 25 % reduzierten Primärenergieverbrauch; bei intensiver Mitwirkung seitens der Politik einen um 50 % reduzierten Primärenergieverbrauch in der BRD - inkl. den positiven umwelt- und klimatechnischen Begleiteffekten.

In einem weiteren Punkt beschreiten wir ebenfalls Neuland in der staatlichen Förderpraxis: Erstmals verpflichtet sich ein Antragsteller, von Anbeginn an, sämtliche Budgets, Zahlen, Fakten und Ergebnisse öffentlich zu machen. Dazu unterwerfen wir uns von Anfang an einer beständigen externen Kontrolle. Hierbei werden die Konzepte und Umsetzungsfortschritte der nächsten 10 Jahren energiepolitisch und betreffs des volkswirtschaftlichen Nutzens überprüft und evaluiert.

Beginnen wollen wir mit der Darstellung der Mittelverwendung. Die 255 Mio. € sollen wie folgt verwandt werden:

195 Mio. € für den Aufbau und wissenschaftliche Begleitung von "Lobby-watch-Deutschland"

60 Mio. € Honorare für Projektentwickler, Wissenschaftler und Forscher bei der Umsetzung der angekündigten Reduktionsziele.

Zum Ungleichgewicht der Mittelverwendung einige klärende Worte.

Da alle klimapolitischen Maßnahmen der letzten 20 Jahre am Widerstand der jeweiligen Wirtschaftslobbyisten gescheitert sind und dies nach Einschätzung der politischen Entscheidungsträger zwangsläufig auch in Zukunft so sein wird, ist es doch erste Politiker- (und natürlich auch Bürger-) Pflicht diese Problematik entschlossen anzugehen.

"Lobby-watch-Deutschland" wird vom ersten Tag an jede Bewegung eines Lobbyisten in der BRD aufzeichnen, anschließend mit den besuchten Politikern sprechen, innerhalb der Ministerien und Arbeitsgruppen nach Beschäftigungsverhältnissen von Industrievertretern forschen, etc.

Die Ergebnisse dieser Arbeit werden regelmäßig über Wurfsendungen in alle deutschen Haushalte verteilt und zwar unter Nennung des Namens des Wirtschaftsverbandes, des Lobbyvertreters, des besuchten Politikers und vor allem unter Auflistung des finanziellen Schadens, der durch diese Aktion dem Steuerzahler entstanden ist.

Wir gehen davon aus, dass unter diesem massiven Druck, die Lobbyarbeit in ihrer heutigen Form innerhalb der nächsten zwei Jahre (- zum Wohle der Bürger und des Klimas -) zum Erliegen kommt.

Um eines an dieser Stelle klarzustellen, wir sind nicht gegen eine fruchtbare Mitbeteiligung der Wirtschaft. Aber sie muss zukünftig öffentlich werden. Sprich, jedes Treffen eines Lobbyvertreters mit einem politischen Entscheidungsträger findet unter Beteiligung von Journalisten und Verbraucherschützern (oder anderer NGOs) statt. "Lobby-watch-Deutschland" wird die hierfür notwendigen Grundlagen schaffen.

Die relativ kleine Summe von 60 Mio. € über 10 Jahre zur Umsetzung der angekündigten Reduktionsziele erklärt sich im Übrigen daraus, dass die überwiegende Anzahl der technischen Entwicklungen (und Konzepte), die zur Umsetzung nötig sind, bereits vorliegen.

Hier ist also in der Hauptsache Koordinatorentätigkeit gefordert. Allerdings ist hier eine völlig geänderte Mitwirkungsbereitschaft seitens der Politik von Nöten, um eine Umsetzung der zielführenden Arbeitsschritte auch möglich zu machen.

Wir gehen jedoch davon aus, dass dies nach der Befreiung von den Fesseln der Lobbyisten spätestens ab dem Jahr 3 unserer Projektentwicklungstätigkeit (und vor allem der von "Lobby-watch-Deutschland") möglich sein wird. Denn eines ist in diesem Land jedem Bürger klar: Wir sind kein innovations- oder technikfeindliches Volk, dem kluge Entwickler fehlen. Die Entwicklungen liegen längst in den Schubladen, allein der Wille (sie gegen die Widerstände der jeweiligen Wirtschaftslobby auch umzusetzen) fehlt.

Da Sie hochverehrte Frau Ministerin genau wie wir nur das Beste für unser Land wollen, haben wir große Hoffnung, dass unser Konzept Sie überzeugen und wir einen positiven Bescheid erhalten werden. Wir sind uns in diesem Zusammenhang sicher, dass kein Bürger (und somit Wähler) in der Bundesrepublik ein Problem darin sehen wird, dass der Begriff Forschungsförderung hier etwas weiter gefasst wird als sonst. Entscheidend für das Wohl des Bürger und dieses Landes ist letztendlich das Ergebnis.

Und 25 bzw. 50 Prozent Primärenergieeinsparvolumen innerhalb von 10 Jahren spült soviel Geld in die Taschen der Bürger, entwickelt so viel Exporttechnologiepotential für die Wirtschaft und schafft so exorbitant hohen Nutzen für Umwelt und Klima, dass allenfalls ein paar notorische Nörgler sich an dieser Begriffsdeutungsfrage beteiligen werden. 

Um uns nicht dem Vorwurf auszusetzen, unsere Zielversprechen seien unseriös, wollen wir an dieser Stele noch einmal explizit darauf hinweisen, dass das Reduktionsziel von 50% nur umsetzbar ist, wenn es zu einem erhöhten Mitwirkungsgrad der Politik, gepaart mit dem Willen das Vereinbarte auch umzusetzen, kommt.

Ein guter, erster Ansatzpunkt für ein solches Szenario könnte das von Frau Andrea Ypsilanti vorgestellte Landesenergieprogramm 2007/2008 für Hessen sein. Verfasser der diesbezüglichen energiepolitischen Leitlinien ist Hermann Scheer (u.a. Vorsitzender des Weltrates für Erneuerbare Energien und Träger des Alternativen Nobelpreises).

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir gemeinsam mit der Politik die dringend notwendigen Schritte zum Klimaschutz realisieren dürften.                                                 

Mit freundlichen Grüßen Planungsbüro WP Consulting Bremerhaven in Kooperation mit Planungsbüro Perraudin-Konzept Hannover

(Antragsschreiben vom 05.02.2007)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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